ALLE GUTEN DINGE SIND DREI
3. Uetzer Mai-Turnier an drei Tagen
Arges Bangen gab es noch am Donnerstag und vollen Einsatz der Uetzer Turniertruppe. Doch der Wettergott hatte Erbarmen und hielt drei Tage lang den Regen an. Somit konnten alle 31 Prüfungen unter guten Bedingungen stattfinden. Über 1300 Nennungen sollten nicht ins Wasser fallen. ...
Besonders viel Geduld bewiesen die Uetzer in den Dressurprüfungen, denn hier wurden sogar die A-Dressuren, zur Freude vieler Reiter, einzeln geritten. Dies waren allein am Samstag immerhin 128 Ritte. ...
Zum ersten Mal hatte Oberbürgermeister Jann Jakobs den Preis für die M**-Dressurkür gestiftet. Gewonnen hat diese Konkurrenz Daniela Groenke auf Farina und konnte sich damit über Pokal und Siegprämie freuen. Die goldene Schleife und des Preis des Postdamer Bürgermeisters in der Kombinierten Dressurprüfung der Klasse M* konnte ebenfalls Daniela Groenke (RC Olypmpia Stadion Berlin e.V.) entgegen nehmen. Die Eigentümerin eines Dressurstalls in Uetz war mit 137,30 Punkten unschlagbar vor der zweitplatzierten Mandy Sattelberg (RSG Alt-Lübars e.V.) mit Akzenta. ...
Ines Meier
WELTCUP LEAGUEO SIEG6RIN AUF DER REITANLAGE NUDOW ZU HAUSE 
Daniela Groenke - Die Pferde geben einem so viel
Das landläufige Bild der typischen Dressurreiterin, und noch dazu der hoch erfolgreichen, verkörpert Daniela Groenke absolut nicht. Das fängt schon damit an, dass ihre Pferde nicht nur regelmäßig auf die Koppel der Reitanlage Nudow, im Besitz des Berliners Reinhard Lange, kommen, nein, Daniela Groenke reitet mit ihren Pferden auch regelmäßig in das "hier traumhafte Gelände." Wohl manches Dressurpferd bekäme da sehnsüchtige Augen. Vor einem Jahr ist die 28-Jährige nach sechsjährigem Aufenthalt in den USA wieder in die Berliner Heimat zurückgekommen. In Amerika hat Daniela Groenke, die im Alter von neun Jahren in der Reitschule Greszies auf der Stute Queeny von Verena Rhinow zum ersten Mal auf einem Pferd saß, den bisher größten Erfolg ihrer reiterlichen Karriere gehabt. Mit dem heute 16-jährigen Wiener Walzer, der "richtig top fit' ist, gewann die Berlinerin, die in der Universität in Malibu in Californien in Bestzeit ihren Abschluss in Public Relation und Marketing gemacht hat, vor zwei Jahren das Weltcup Finale in den USA Leagueo. Aufgrund ihrer sportlichen Erfolge hatte sie in den USA ein Sportvisum und die Erlaubnis der FN erhalten, in den Weltcup Qualifikationen für die USA zu starten. Als die mehrfache Landesmeisterin der Jungen Reiter vor sechs Jahren ihre Koffer gepackt hatte, gehörten ihre Pferde Woodstock und Chiron mit zum Gepäck. Später folgten ihr Wiener Walzer und Gitano über den großen Teich.
Doch zurück zu den Anfangen. Von der Reitschule Greszies wechselte sie dann in die damalige Hafemeister-Anlage Berliner Bär, wo Heike Reithmann und Friedrich Lueken ihre Trainer waren. Als dann Vater Klaus Groenke im Jahr 88 auf der PSI in Ankum den damals achtjährigen Hannoveraner West-minster/ Weltmeister-Sohn Woodstock für 350.000 DM für seine damals 14-jährige Tochter kaufte, tippten sich nicht wenige an die Stirn. Aber - die Investition zahlte sich, wie bewiesen, aus. Auf dem Konto von Daniela Groenke stehen inzwischen alleine 15 Grand Prix-Siege. Nach einem Kurzaufenthalt im Dressurstall Eichkamp, damals noch im Besitz der Familie Ansorge, wechselte die junge Nachwuchshoff-nung in die Landesreitschule. Und Vater Klaus holt, für seine Tochter als Ausbilder Gerhard Bagdahl nach Berlin, der Daniela Groenke dann im Olympiastadion und später auf der Groenke-Anlage in Uetz ausbildete, trainierte und den Grundstock für die großen Erfolge legte. Heute arbeitet die so sympathisch natürliche Dressuramazone, so jeglich ohne Allüren und allgemein beliebt, mit dem Kanadier Neil Ishoy zusammen, einem der namhaftesten internationalen Trainer - seine Frau Cindy ist die erfolgreichste nordamerikanische Dressurreiterin. Der Kanadier, bereits in Amerika Daniela Groenke's Erfolgstrainer, kommt regelmäßig drei bis vier Mal im Jahr auf die Anlage in Nudow.
Beruflich ist Daniela Groenke, und sie nimmt ihrer Job sehr ernst, Marketingleiterin für drei Läden aus der Restaurantkette ihres Bruders, zu dem u.a. auch das Fridays in Mitte gehört. Ihr Bruder, das ist das Stichwort. Nicht nur der Turniersport, vor allem die Familie hat sie nach Berlin zurück gebracht. Daniela Groenke ist ein unglaublich familienbezogener Mensch, sie braucht ihre Familie, um sich wohl zu fühlen. Die Familie, dazu gehört auch ihr Freund, ihre Eltern, ihr Bruder und seine Familie, dies hat für sie einen ganz hohen Stellenwert. Zur Zeit hat Daniela Groenke, die zu den Dingen eine feste, eine gute und klare Einstellung hat, sechs Pferde im Stall. Dabei genießen, als dicke Freunde, Woodstock und Chiron auf der Koppel ein angenehmes Rentnerdasein. Die Nummer eins im Stall ist der 14-jährige braune Mecklenburger GITANO v. Gonthard. Sie hat ihn einmal in Berlin entdeckt, wo er, absolut grün, fünfjährig jeden abgesetzt hat und nicht sehr beliebt war. Daniela gefiel er. "Er hatte Talent, war aber ein Spätzügler und wurde dann auch ganz langsam aufgebaut. Aber wenn man ihn dann auf seiner Seite hat, dann kämpft er mit". SUNRISE, die siebenjährige Hannoveraner Staatsprämienstute v. Singular Joter, führt über die Holsteiner Mutter auch Springblut. Daniela Groenke hat sie in Florida gekauft und an die Wurzeln ihres Ursprungs zurück gebracht. "Sie hat einen unglaublichen Schritt und Galopp, man sitzt wie auf Wolken". VIKTORIA, elfjährige Oldenburger Stute von Sion xx, wurde dreijährig auf einer PSI Auktion als Investmentpferd von Erika Ansorge gekauft und von Wilfried Wels ausgebildet. Das Ehepaar Ansorge, das mit zwei weiteren Pferden in der Reitanlage Nudow zu Hause ist, hat Viktoria Daniela Groenke seit einem halben Jahr zur Verfügung gestellt. Das Programm im nächsten Jahr heißt: Grand Prix. Und dann gibt es noch AQUI, sechsjähriger Brandenburger Dunkelfuchswallach v. Wingle Prince, der von einer Berliner Ärztin gezogen wurde ... Ein kleiner frecher Woodstock-Typ". Es ist eine zweifellos beispielhafte Einstellung, die Daniela Groenke zu ihren Pferden, die unverrückbar zu ihrem Leben gehören, hat: "Man muss auf seine Pferde hören, dann hat man sie immer auf seiner Seite. Pferde geben einem so viel."
MIT TALENT UND LEIDENSCHAFT ZUM ERFOLG
Dressurreiterein Daniela Groenke, beheimatet auf der Reitanlage
Phöben in Werder, möchte dorthin kommen, wo sie schon einmal war
Eine ganze Weile war es um Daniela Groenke recht still geworden. Zwischen 1993 und 1995 zählte sie in der Region Berlin-Brandenburg zu den talentiertesten jungen Reiterinnen in der Dressurszene und errang mit der deutschen Mannschaft bei den Europameisterschaften in Helsinki sogar die Silbermedaille und zwar auf dem Hannoveraner Woodstock, der heute als 24-jähriger Rentner sein Gnadenbrot auf der Weide erhält. Dass sie anschließend praktisch von der Bildfläche verschwand lag darin begründet, dass sie zum Marketing- und PR-Studium in die USA ging und sich dort geschlagene fünf Jahre lang aufhielt. Nicht einmal ihr spektakulärer Erfolg, der Überraschungssieg im Weltcup-Finale der Amerikazone, auf dem Grand Prix-Pferd Wien er Walzer fand hierzulande Aufmerksamkeit.
Noch sehr gut kann sich die 31-jährige Berlinerin, die inzwischen längst wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist und jetzt in Phöben auf der Polo- und Reitanlage einen Stalltrakt mit 18 Boxen bewirtschaftet, an jenes bedeutende und einprägsame Ereignis von Washington DC erinnern. "Es war der 28. Oktober 2000, genau an meinem Geburtstag, als ich in der mit 13 000 Zuschauern ausverkauften, durch viele Scheinwerfer grell erleuchteten Halle als erste Nichtamerikanerin diesen Wettbewerb gewann, obwohl im Vorfeld eigentlich alles dagegen sprach."
In den viel zu engen Katakomben, wo eine stickige Luft herrschte, fühlte sich ihr ohnehin unter Lungenproblemen leidender Wallach, der übrigens ein Stockmaß von 1,96 m aufwies, überhaupt nicht wohl. Er stand apathisch und völlig lustlos in seiner Box, so dass man eigentlich keinen Pfifferling auf ihn setzten mochte. "Doch in der Arena war er, der soviel Herz mitbrachte, voll da und zeigte zu einem Blues-Medley eine ganz tolle Leistung", erzählt Daniela Groenke, die sich damit auch für das Weltfinale qualifiziert hatte, wo sie beispielsweise auf die Besten aus Europa und damit auch aus Deutschland getroffen wäre. Doch aus der Teilnahme in Dortmund wurde nichts, da Wiener Walzer erkrankte und operiert werden musste.
Trotz ihres Studiums in Malibu/Kalifornien und der anschließenden Tätigkeit im Marketing- und PR-Bereich für ein privates Krankenhaus vernachlässigte sie niemals das Reiten, zumal sie in der letzten Phase ihres Aufenthalts in den Staaten von einer reichen Dame engagiert wurde, um einen Stall zu leiten, Lehrgänge beispielsweise mit Johann Hinnemann und Harry Boldt zu organisieren, schließlich auch die Pferde der Besitzerin zu bewegen und sie leistungsmäßig voranzubringen. "Mensch, die Ausbildung macht dir richtig Spaß", stellte sie plötzlich fest und fasste den Entschluss, doch wieder nach Berlin zu gehen, obwohl ihr das Klima und vor allem der Lebensstil im Land der unbegrenzten Möglichkeiten außerordentlich gefielen.
Drüben hatte sie mit Neil lshoy, einem in Toronto lebenden Kanadier, einen Trainer kennen gelernt, dem sie viel zu verdanken hat und mit dem sie auch noch heutzutage gut zusammenarbeitet. "Vier bis fünfmal pro Jahr hole ich ihn zu mir", berichtet Daniela, die allerdings bedauert, dass es in der Region zu wenig Turniere mit Grand Prix-Anforderungen gibt, so dass sie häufig gezwungen ist, nach Startmöglichkeiten in Westdeutschland Ausschau zu halten. Doch bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften in Frohnau will sie auf jeden Fall dabei sein und hofft, erfolgreicher als im letzten Jahr in Schönow abzuschneiden, wo sie wegen einer Verletzung ihres Gitano nach guten Vorleistungen auf die von Jochen Vetters gewonnene Finalprüfung verzichten musste.
Gitano - vom Problemkind zum Dressurknaller
Vorerst will die Berlinerin, die, wie sie unumwunden zugibt, in Phöben ein herrliches Fleckchen Erde gefunden hat, noch auf ihren "Gi" bauen, den inzwischen 18-jährigen Wallach von Gontard aus der Blaumeise, der nach wie vor "fit wie ein Turnschuh" sei und eine großartige Entwicklung durchgemacht hat. "Ursprünglich war er, den ich als Fünfjährigen bekommen habe, mehr ein Rodeo- denn ein Dressurpferd, sozusagen das Schwarze Schaf im Stall und lange Zeit mein Problemkind, zumal immer wieder Verletzungen dazwischen kamen. Doch irgendwie hat sich Gitano, nicht zuletzt dank der Hilfe von Neil lshoy, in den Staaten zu einem richtig guten Pferd gemausert."
Weil aber wegen seines Alters doch das Ende seiner Karriere abzusehen ist, hat sich die Reiterin bereits um entsprechende Nachfolger bemüht. Da handelt es sich zum einen um ihre jüngste Errungenschaft, den zehnjährigen Wallach Goldilax, zum anderen um den sechsjährigen Sachsen Fläming und die zur Zeit noch in Kanada zur Ausbildung stehende elfjährige, hochveranlagte Stute Sunrise, die wahrscheinlich ihr bestes Stück sein wird. Und wenn ihr plötzlich eines Tages etwas ganz Besonderes über den Weg laufen sollte, dann will sie durchaus zugreifen. Noch hat sie nämlich ihren Traum, dorthin zu kommen, wo sie schon einmal als junge Reiterin war, nicht aufgegeben, das heißt, in den deutschen A-Kader aufgenommen zu werden, was gleichbedeutend mit der Chance ist, an großen Championaten wie Welt- und Europameisterschaften oder gar an Olympischen Spielen teilzunehmen.
"Man muss sich zwar nicht hochtrabende, doch durchaus realistische und erreichbare Ziele stecken. Noch bin ich jung genug, habe Ehrgeiz und den Willen, um einiges zu erreichen", meint Daniela Groenke, die sich heute neben ihrer eigenen Reiterei vor allem auf die Ausbildung von Pferden ihrer Kunden konzentriert. Dass sie ihr Hobby aus eigener Tasche finanzieren und nicht vom Geld ihres Vaters, einem bekannten Bauträger, abhängig sein möchte, ehrt eine Frau, die Talent und Leidenschaft in Erfolg umsetzen möchte.
Text: Hansjürgen Wille
Reiten Zucht 06/2006
Losgelöst und schwungvoll
Dressur: Berlinerin Groenke gewinnt Großen Preis von Bretzenheim - Günter Essig in der Festhalle
Exzellente Piaffen, schwungvolle Verstärkungen und starke Galopp-Pirouetten brachten einem Berliner Duo beim Dressurturnier des PSV Bretzenheim den Sieg. Danilea Groenke gewann aug Gitano den Großen Preis. Das Bonbon für Günter Essig. Der PSV-reiter qualifizierte sich für das Pro-Rhein.Main-Festhallenturnier Mitte Dezember in Frankfurt und kannsich dort mit den weltbesten Dressurreitern messen.
BRETZNENHEIM. Die lange Abfahrt hat sich für Daniela Groenke gelohnt: Der Sieg beim Großen Preis von Mainz-Bretzenheim, dazu ein zweiter Platz in der Intermediare II trugen die Berlinerin fast 1200 Euro Presigeld ein.
Was
bewegt ein junge Reiterin vom RC Olympiastadion Berlin dazu, sich samt Pferdehänger auf den beschwerlichen Weg ins Rhein-Main-Gebiet zu machen? "Bei uns gibt es kaum Dressurturniere mit Grand-Prix-Prüfungen, und Frabkfurt wollte ich mir schom immer mal anschauen", lächelt die Nachwuchsreiterin, deren Dressurfrack-Revers das goldene Reitabzeichenm für zehn Siege in Prüfungen der schweren Klasse ziert.
Mit ihrem vierzehn Jahre alten Gitano gab Groenke in beiden Prüfungen äußerst solide Vorstellungen, obwohl der kompakte Braune trotz seines Alters noch unerfahren ist. Es war erst sein veirter Start auf dem Granbd-Prix-Niveau, dem höchsten Schwierigkeitsgrad in der Dressur überhaupt. Losgelassen und schwungvoll zeigt sich der Wallach in den genannten Verstärkungen: Hier soll das Pferd mit maxilanlen Raumgriff schreiten, traben und galoppieren, ohne davonzustürmen oder aus dem Takt zu kommen.
Dazu kamen hervorragende Piaffen, bei denen auf der Stelle getrabt wird - ein sehr schwierige Lektion in höchster Versammlung, bei der die Vorwärtsbewegung minimiert wird und die Hinterbeine des Pferdes die Hauptlast aufnehmen. Ähnlich kompliziert zu reiten sind die Galopp-Priouetten: hier beschreibt das Pferd einen drei bis vier Meter kleinen Kreis um die eigenen Hinterbeine. Die Beine sollen gleichmäßig im Takt abfußen. Auch dafür erhielt Gitano besonders hoge Wertnoten von den fünf Richtern, die rund um das 20 mal 60 Meter messende Dressurviereck sitzen.
...
Julia Rau
Groenke, Noone Claim World Cup Berths At Washington
Julie Reardon
On Saturday, Oct. 28, in downtown Washington, D.C., you could've had your choice of a rap concert featuring Puff Daddy or world-class dressage and show jumping, hosted side by side at 7th and C Streets. On that night, a boisteraus crowd of more than 15,000 picked the horses over the rapper. They got to see Germany's Daniela Groenke and Wiener Walzer dance to an overall score of 68.56 percent over Tom Noone of the United States on Fresco (64.27%) at the U.S. League Finals for the FEI World Cup at the Washington International Horse Show.
Few V.S. venues provide the public exposure to dressage that Washington does. And this year, with the show's move from suburban Maryland to downtown D.C., there were more spectators than ever, and they weren't the quiet kind, either. Wiener Walzer (Wittgenstein-Deletta) had emerged as the clear leader with 67.61 percent after the Grand Prix short test, held Oct. 27, but the freestyle results shuffled the placings of the four Americans competing for the V.S. slot at the World Cup in April in Sao Paulo, Brazil. With their second-placed freestyle and overall second placing by the five judges, Fresco and Noone edged James Armstrong and Gustaaf (64.199fl) to earn that right as the highest-placed U.S. pair.
The judges were mixed in their reviews of the four Americans, with three placing Gustaaf (FlamingoCironetta) second after the short Grand Prix, and two placing hirn fourth, for overall third place. In the freestyle, two judges-Stephen Clarke at C and Maribel Alonso de Quinzanos, at M-placed him second to Wiener Walzer, while the other three placed hirn third, fourth and fifth.
Fresco, third after the short test and second in the freestyle, was placed first by Janet Brown, third by Lais Yukins, Clarke and And Safir (Diamond-Hexa), the black Danish Warmblood mare ridden by Michael Barisone, was fourth after her short test but showed several moments of brilliance in the freestyle to be placed second by Yukins and Stubbs. She finished third in the freestyle and fourth overall. Less than half apercent separated Fresco, Gustaaf and Safir overall. But the judges were unanirnous in placing Wiener Walzer first in the short test, with only Janet Brown, at H, placing hirn second to Fresco in the freestyle.
Distractions
"I'm so happy it's barely sinking in," said an ecstatic Groenke after her freestyle ride, set to '60s pop music that included pieces of the songs "Mack The Knife" and "These Boots Are Made for Walking." The win came as a birthday present for Groenke, who turned 26 on Oct 28. She's had the 18.1-hand Wiener Walzer, now 14, since he was 6.
Groenke and Wiener Walzer's performance earned them a Western European "wild card" slot at the World Cup. "If a foreign rider wins our league finals, it does not take away an American position at the World Cup," explained Linda Zang, an FEI 0-rated judge who's a member of the AHSA Ad Hoc CDI Committee and has been a U.S. representative to the FEI World Cup Committee.
For testing high-strung equine nerves under pressure, Washington was an ideal proving ground. Warm-up was in a chain link fenced area on F Street amidst hunters, jumpers and the Royal Canadian Mounted Police. The dressage arena barely fit in the ring and allowed no room to warm up around the exterior. As the onlv indoor CDI, Washington was a radically different venue for the horses, all of which are relatively new to the Grand Prix level.
And all the horses, including Wiener Walzer, the most experienced, tensed up at the crowd and the lights. But their riders knew this was a necessary test.
Wiener Walzer's freestyle was the most fluid of the five, but nevertheless contained same awkward transitions. "(This was} the first night I rode to this music - I'll have to look at the video," Groenke explained. "He was a little hot, especially at the clapping. He sucked back a little - I had trouble getting him in front of my leg."
...
The Chronocle of the Horse
Breathe, Live and Talk Horse to Create a Solid Partnership
What is a relationship without a partner? Nothing. Dressage is all about teaming up with a partner, and to do this you must know yourself as weil as your horse. By understanding your own strengths, weaknesses and limitations, you learn selfcontrol and patience - these are the attributes that will take you to the top.
By knowing myself, I better understand and become one with my horse. What I think, he does; what scares him, I soothe. Together - never alone - we push our daily limits. With this relationship, I can, for exampie, know the outcome of my test the minute I canter down the centerline, halt and salute. I know if I'm in for the ride of my life or if I will get something less.
Like any partnership, the one between you and your horse is a give-and-take relationship. While you may establish the rules and guidelines to show your horse the right way, there comes a time in your "twosomeness" where you must trust your four-Iegged friend. There is no use going to a competition (or even starting your daily routine) and performing difficult movements just because you feel like it. Your horse has to be ready for it too. Listen carefully, and he will tell you if he is ready.
Developing adressage partnership involves the mental challenge of understanding, feeling and communicating goals to your horse. Setting daily, weekly and monthly training goals is critical for building trust between you and your horse. Never ride without a plan. Know before you head out to the barn what you want to work on and stick to that plan. This will give your horse trust in you and build his confidence level. The more consistent and correct you are in your schooling, the more intense and truthtul your relationship with your horse becomes. Eventually, you only have to think about what you want to da, and your horse will understand and do it for you.
Physically, dressage is not as much about getting your body fit for the next season, but instead, getting fit for your next dressage goal. This means you have to evaluate your own physical shape before you start training. If your training session severely wears you out, work on strengthening your fitness level with an exercise other than riding. In order to succeed in this sport, your physicality is just as important as your horse's.
Your job as a dressage rider is to breathe horse, live horse and talk horse. You need to be able to control every stride as if it were your own. The minute your heartbeat governs your horse's rhythm and your veins start pumping with the same energy, impulsion and cadence of your horse's stride, you have truly connected with your horse. Only then have you achieved your goal. Vou have transformed your daily practice into your once-in-a-lifetime ride and have become a true dressage rider.
Elizabeth Elkins
A native ot Berlin, Germany, and recent graduate of Pepperdine University, Daniela Groenke rides tor Linda and Michael Fowler, owners of Epona Farms in Hidden Valley, California. A successtul Young Rider on the German team, she received a team gold medal at the 1995 European Championships. She was the 1999 Ca/lfornia Dressage Society Grand Prix Champion and won the 2000 World Cup U.S. League Final. She trains with Neil lshoy.
Dressage Today March 2001
Daniela und Mylene mit verheißungsvollen Ritten
Zwei Talente empfahlen sich bei den Berliner Titelkämpfen der Reiter für die Deutschen Jugend·Meisterschaften, die vom 20. bis 22. August in Dallgow vor den Toren Berlins stattfinden: Daniela Groenke, die die Dressur bei den Jungen Reitern (18 bis 21 Jahre) gewann, sowie Mylene Diederichsmeier, die im Springen bei den Junioren (bis 18 Jahre) triumphierte. Gewiß verfügte die angehende Abiturientin Daniela Groenke (18) über das beste Pferdematerial, aber den Erfolg verdankt sie in erster Linie ihrem reiterlichen Können. Denn: Die Meisterschaft wurde im Stechen mit Pferdewechsel entschieden. Und da hieß es, sich auch auf den Vierbeinern der beiden Konkurrentinnen gut zurechtzufinden. Die gerade in den deutschen C-Kader aufgenommene Berlinerin, die schon 1991 und 1992 bei den Junioren gesiegt hatte, gewann die Finalprüfung auf Woodstock (732 Punkte), entschied sich aber im Stechen für ihr Zweitpferd Lucky Luke (125), das sie zu ihrem 14. Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Das Endergebnis nach dem Pferdewechsel sah so aus: 1. Daniela Groenke mit 2125 Punkten vor Alexandra Mihlis (2056) und Daniela Lindler (2007). Genauso überlegen war bei den Junioren Mylene Diederichsmeier (15), die die Jüngste im Wettbewerb war. Auf ihrer Stute Orca gewann sie alle drei Springen und war darüber hinaus noch mit ihrem Zweitpferd Nelson zweimal als Zweite und einmal als Dritte platziert. Trainer Günter Till lobte: "Das Mädchen verfügt über viel Talent, aber auch viel Ehrgeiz und ist auf dem besten Weg, einmal eine Große zu werden.
H.W. Berliner Morgenpost
